Wendels Spiele

..spiel dich schlau!

Gebirgsriesen

SpielbeschreibungSpielanleitungSpielkategorien

Für alle, die Spaß am Spielen und Trumpfen haben und zugleich die herrliche Welt der Berge auf eine unterhaltsame, aber informative Art kennenlernen wollen. Für Bergfreunde, die in verregneten Zeltlagern oder auf langen Anfahrten sich die Zeit vertreiben wollen oder neue Ideen für Expeditionen suchen. Und für alle, die eine nette Geschenkidee brauchen, ist das neue Bergquartett eine abwechslungsreiche Alternative zu den altbekannten Auto-, Schiffe-, und Flugzeuge-Quartetten. Dieses Spiel ist wie die Spiele über die Städte und über die Flüsse aus dem Gedanken heraus entstanden, geographische Themen mit einer einfachen genialen Spielidee zu verknüpfen, und kann somit nach dem Motto „Spiel dich schlau“ auch als kleines Wissenswerk für Schüler, Klassen, Eltern und Lehrer verwendet werden.

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Spielbeschreibung:

Das Berge-Quartett besteht aus einer gezielten Auswahl der größten, höchsten, berühmtesten, schönsten und schwierigsten Berge der Erde (32 klassische Spielkarten im Klarsichtetui). So sind einige Alpengipfel, die berühmtesten freistehenden Vulkane, die höchsten Anden - und Rocky Mountain-Gipfel, die Spitzen von Ozeanien, Neuseeland, Antarktis, und natürlich eine Auswahl der riesigen Himalaya-Gipfel in diesem Kartenspiel vertreten. Ein charakteristisches Bild und eine kleine Übersichtskarte der Lage des Berges, geschmückt mit der Flagge des Landes, repräsentieren die einzelnen Berge. Außerdem sind über und unter dem Bild noch Angaben über die Besonderheiten des entsprechenden Berges zu finden. Auf der Rückseite des Titelblatts befindet sich die Spielanleitung und eine kurze Spielbeschreibung. Start

Spielkategorien:

Anstelle von bekannten PS-Zahlen, Hubraum-Angaben und Geschwindigkeiten, stehen im Berge-Quartett folgende Kategorien zum Trumpfen zur Verfügung: Die Höhe des Gipfels in Metern über dem Meeresspiegel, der Bergfußumfang in km, die Besteigungsschwierigkeit, die Wandhöhe in Metern und das Jahr der Erstbesteigung. Die neue exotische Kategorie Bergfußumfang ist von mir erfunden und mithilfe von Kartenmaterialien und Höhenprofilen selbst gemessen. Sie soll, während einem die Gipfelhöhe nur die absolute Höhe über dem Meeresspiegel angibt, eine Zahl dafür darstellen, ob es sich um einen riesigen Einzelgänger, wie den Kilimandscharo, in einer relativ niedrigen Umgebung handelt, oder ob der Berg, wie etwa das Matterhorn, nur eine „kleine“ Spitze in einem generell hohen Gebirgszug ist. Hiermit habe ich auch die Spielbarkeit verbessert, da nun auch „Nicht-Himalaya-Berge“ die 8-Tausender-Gipfel übertrumpfen können. Rein geometrisch betrachtet gibt einem diese Kategorie Informationen über die Grundfläche und „Breite“ des Berges.

Die Schwierigkeit ist wie in Bergführern in römischen Zahlen angegeben und gliedert sich in folgender Skala: I = Leicht (L), II = Wenig Schwierig (WS), III = Ziemlich Schwierig (ZS), IV = Schwer (S), V = Sehr Schwer (SS), VI = Außergewöhnlich Schwer (VII), 7 = Extrem Schwer (ES). Bei der Schwierigkeit handelt es sich um den Normalweg, d.h. in den meisten Fällen die einfachste Route zum Gipfel. Es ist natürlich eine schwer zu definierende Angabe, da bei einer Bergbesteigung viele verschiedene Faktoren bestimmen, wie anspruchsvoll der Berg ist: z.B. klettertechnische Schwierigkeiten in Fels, sowie im Eis, komplizierte und spaltenreiche Gletscher und Lawinengefährdung, sowie viele subjektive Gefahren, wie z.B. die Abgeschiedenheit des Berges, die Klimazone (Wetter), die Höhe (Akklimatisation) usw. Diese ganzen Faktoren in einer Zahl auszudrücken ist natürlich unmöglich. Ich habe versucht diese Umstände möglichst gut zu berücksichtigen, wobei die klettertechnische Schwierigkeit tendenziell im Vordergrund steht.

Bei der Wandhöhe steht hinter der Zahl in Klammern die Richtung der Wand, sodass der Spieler weiß, auf welcher Seite der Berg seine größte Wand hat. Die Wandhöhe ist die Höhendifferenz zwischen Wandfuß (der höchsten Wand des jeweiligen Berges) und dem oberen Ende der Wand (meistens kurz unterm Gipfel). Bei der Erstbesteigung wird mit Jahreszahlen getrumpft, wobei hier zählt: je später desto besser, d.h. bei allen Kategorien gewinnt die höhere Zahl.Start

Spielanleitung:

Nachdem die Karten gemischt und verteilt sind und von jedem Spieler gestapelt so in der Hand gehalten werden, dass er nur die oberste Karte sieht, beginnt der der die 1A in seinem Stapel hat. Er wählt eine Kategorie aus und liest diese vor, z.B. Wandhöhe. Die Mitspieler lesen dann reihum auch die Wandhöhe vor. Wer den höchsten Wert hat gewinnt die Karten dieser Runde und steckt sie unter seinen Stapel und darf die nächste Runde eröffnen. Auch bei der Erstbesteigung ist die größere Zahl die bessere, d.h. je später der Berg bestiegen wurde, desto besser ist er auch. Die Schwierigkeit ist wie im realen Bergsport in römischen Zahlen angegeben. Die angeleuchteten Angaben sind Supertrümpfe, also von keiner anderen Karte zu schlagen. Sieger ist, wer am Ende alle Karten erobert hat oder nach einer vorgegebenen Zeit die meisten Karten hat. Man kann auch mit dem Titelblatt spielen, es wird mit vermischt und gilt dann als Trumpf ohne Rücksicht auf die Werte und kann nur von Supertrümpfen gestochen werden. Mit dem Berge-Trumpf-Quartett kann man aber auch ganz klassisch Quartett spielen. Es gibt 8 Quartette, die jeweils mit einer Eckzahl 1- 8 (oben links) und den Buchstaben A- D gekennzeichnet sind. Links unten stehen die anderen 'Mitglieder' des Quartetts der entsprechenden Karte. Man braucht mindestens 3 Spieler, und der links vom Kartengeber Sitzende beginnt nach einer Karte, die er zur Bildung eines Quartetts sucht, zu fragen. Man darf so lange andere Mitspieler fragen, bis einer die verlangte Karte nicht hat. Dieser ist nun dran, usw. Sieger ist, wer die meisten Quartette hat. Das Quartett ist für alle Altersstufen geeignet. Bei weiteren Fragen, Kritik und Anregungen jeglicher Hinsicht melden Sie sich bitte direkt bei mir: holzwendelin@gmail.com Ich freue mich sehr über Ihr Interesse! Start